Ortsverband Wartenberg      


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  • 25 Jahre Christbaumabholaktion  in Wartenberg

    eine Fahrzeugladung auf dem Lastwagen der Fa. Pröbst

    Es war diesmal eine Jubiläumsveranstaltung am 9. Januar 2011.

    Die Bürger sind es bereits gewohnt am ersten Samstag nach Hl. 3 König einfach den abgeschmückten Baum auf die Straße zu stellen. Ehrenamtliche Helfer des Arbeitskreises Umwelt in der CSU Wartenberg holen den Baum ab und entsorgen ihn.

    Die Aktion wird seit Jahren schon vielfach an anderen Orten kopiert. Kopiert werden nur gute Ideen. Aber das Original ist in Wartenberg und im Komfort für die Bürger unübertroffen. In anderen Orten kann man durch einen Anruf und eine kleine Spende den Baum entsorgen lassen. Oder man darf den Baum an einen zentralen Ort bringen, wo er dann gehäckselt wird.

    Aber wie war es vor 25 Jahren?

    In vielen Haushalten besteht auch heute nicht die Möglichkeit, den Baum selbst zu verheizen. Biotonnen und Wertstoffhöfe gab es damals noch nicht.

    So wurde von Willi Veit der Vorschlag eingebracht, den Bürgern einen besonderen Service zu bieten. Damit die Sache nicht erst durch bürokratische Anmeldungen und Spendenbettelei belastet wird, sollte es für die Bürger kostenfrei und besonders einfach sein.

    Ein Vorbild hierfür gab es nicht, die Aktion ist also eine echte Wartenberger Erfindung!

    In den ersten Jahren waren die Helfer mit Privat-Autos und Anhängern unterwegs. Die Anzahl der Bäume wuchs und es konnte in den nächsten Jahren die Unterstützung von Landwirten und Firmen gewonnen werden, die mit Fahrzeugen mithalfen. Seit vielen Jahren bewegt sich die Menge im Bereich von 500 - 550 eingesammelten Bäumen.

    Als der Recyclinghof in Wartenberg eingerichtet wurde, hatte man es bereits etwas einfacher. Man konnte die Bäume in extra bestellte Container einbringen, die dann bei der Fa. Wurzer entsorgt wurden. Bei Anlieferung durch die Bürger wären einige Hundert Anfahrten und entsprechend verschmutzten Fahrzeuge angefallen. Ein Container kostet den Landkreis und damit den Gebührenzahlern einen stolzen Preis. Dadurch, dass die Bäume nicht einfach hineingeworfen, sondern mühsam "eingestampft" wurden, war bereits ein beträchtlicher Teil der Kosten eingespart.

    Seit 2004 werden die Bäume direkt auf dem Hof von Georg Adelsberger, "beim Heiwascher" gehäckselt und später in einer Verbrennungsanlage mit umweltgerechter Filteranlage verheizt. Allen Gebührenzahlern im Landkreis Erding wird damit ein namhafter Posten erspart.

    In all den Jahren wurden die Fahrzeuge gestellt und ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Bürger und der Umwelt geleistet. Bei Regen und Kälte war das nicht immer ein reines Vergnügen. Vor größeren Unfällen waren die Helfer gottseidank verschont, aber einige kleinere Pannen waren nicht vermeidbar.

    Nach dem Tragen, Werfen und Einschlichten von ausgedörrten Bäumen findet man zur Freude der Hausfrau noch lange Zeit Nadeln in seiner Kleidung.

    Die Namen der Helfer und Fahrzeugsteller über die Jahre an dieser Stelle aufzuführen,  wäre hier nicht der Platz..

     

    Bericht: Willi Veit