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Leserbrief im Erdinger Anzeiger vom 3.November 2010 zu Berichten vom 28.Oktober "Wie ein Käfer zum Politikum wurde" und "Im Jagdhaus Spukts" Der ausführliche Bericht über die auf Kinder ausgerichtete NS- und der DDR-Propaganda liest sich aus unserer heutigen Sicht erschreckend. Da werden bereits Kindergarten- und Schulkindern die "vom Ami" abgeworfenen gelb-schwarzen Schädlinge in Zeichengeschichten dargestellt und die Kinder sollen die Kartoffelkäfer in Großaktionen sammeln. Peinlich ist es, wenn vom Verein Wittelsbacher Jagdhaus bei der Preisverleihung zu Spukgeschichten von Kindern ein Werk von einem außer Konkurrenz laufenden, nicht genannten Autoren der Öffentlichkeit präsentiert wird. Dieses handelt von "Manfred dem Tapferen" und einem "schwarz-gelbem Geist" mit der Abrissbirne. Ich bin der Auffassung, dass unser Bürgermeister namens Manfred es nicht verdient hat, auf eine Weise geehrt zu werden, die auf die oben genannten Stilmittel aufbaut. Ein Bürgerentscheid mit über 60 % sollte irgendwann auch mal akzeptiert werden.
Willi Veit
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